Augen, kritischer Blick

Lügen über Flüchtlinge – Folge 2

Therapeuten eröffnet sich ein weites Betätigungsfeld: Aus Minderwertigkeitskomplexen heraus und mangelnder Potenz bauen sich rechte Populisten “den Afrikaner” als virile Bedrohung zurecht. Und sie geben es zum Teil sogar zu, dass sie sich ihre Wirklichkeit zurecht biegen.  Wirklich entlarvend aber das Ende des Berichts, in dem die Rassisten ihre Masken fallen lassen und deutschen Frauen genau das androhen und an den Hals wünschen, was sie den Flüchtlingen unterstellen.

Wer gefährdet deutsche Frauen wirklich? “Besorgte Bürger”! Reportage von ARD Panorama

Noch mehr Tatsachen gegen Lügen und Vorurteile finden Sie in unserer Faktensammlung. Sie wird fortlaufend aktualisiert.

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Augen, kritischer Blick

Lügen über Flüchtlinge – Folge 1

Asylbewerber nehmen Deutschen die Jobs weg, sie kriegen zuviel Geld, sind ungebildet und alle wollen ausgerechnet nach Deutschland. Zum Teil entlarven sich diese Behauptungen schon von selbst: Welche Jobs sollen Ungebildete, zudem ohne Deutschkenntnisse, denn den Deutschen wegnehmen?

Fakten statt Vorurteile, die Sammlung der Tagesschau vom 29.07.2015

Noch mehr Tatsachen gegen Lügen und Vorurteile finden Sie in unserer Faktensammlung. Sie wird fortlaufend aktualisiert.

Zeichen der Hoffnung - Sonne bricht durch die Wolken

Tanzen verbindet: Community Dance Projekt Schwarzer Bär

Mit der Aufführung am 9. November im Kulturzentrum Pavillon schloss das Community Dance Projekt Schwarzer Bär der Compagnie Fredeweß mit einem Höhepunkt ab. In sechs Wochen haben 83 Kinder, Jugendliche, Erwachsene aus 27 Ländern das Community Dance Projekt Schwarzer Bär einstudiert. Unter den Teilnehmern waren auch 50 Flüchtlinge zwischen 8 und 18 Jahren. Eine fantastische Initiative der Compagnie Fredeweß in Kooperation mit Freizeitheim Linden, kargah e.V, Studiengängen Darstellendes Spiel und Sport der Leibniz-Universität, Albert-Liebmann-Schule, Helene-Lange-Gymansium Linden, KGS Pattensen und Flüchtlingsheim Fuhsestraße. Hoffentlich gibt es bald eine Wiederholung.

Zur Compagnie Fredeweß

Trauernder Engel

Das ist der Terror, vor dem die Menschen fliehen #ParisAttacks

Solidarität mit Frankreich, beten für Paris, Peace-Symbol mit Eiffelturm
#prayforparis via UN Foundation

Zum zweiten Mal in diesem Jahr wird Frankreich vom islamistischen Terror erschüttert. Diesmal scheint es direkt der IS zu sein, der seinen brutalen Arm nach Europa ausstreckt. Warum?

Mit seinem blanken Terror im Herzen Europas will der Islamistische Staat den Konflikt provozieren, den er als Feindbild schon lange propagiert: Der Westen gegen den Islam. Wir sollen aufgehetzt werden gegen unsere muslimischen Nachbarn, gegen die Flüchtlinge. Wir sollen misstrauisch werden gegenüber denen, die zu uns kommen. Und wenn diese Front erstmal herbei terrorisiert wurde, werden Ausgrenzung und Aggression nicht lange auf sich warten lassen. So will der Islamistische Staat die Moslems in Europa unter seine Fahne zwingen.

Jeder Flüchtling schwächt den IS. Aber mit seinem Terror versucht er die Flüchtlinge aus seinem Herrschaftsbereich indirekt wieder unter seine Knute zu zwingen: Mit dem Terror soll Fremdenhass in Europa provoziert werden. Wenn es dem IS gelingt, dass wir Muslimen und Zuwanderern misstrauen, sie ausgrenzen, diskriminieren und irgendwann womöglich sogar verfolgen… dann hat der Islamistische Staat gewonnen. Dann hat er seine stärkste Waffe – das Feindbild „der Westen gegen den Islam“ – zur Wirklichkeit gebombt.

Die willigen Werkzeuge des Islamismus: AfD, Pegida, neue und alte Nazis

Der Plan des IS geht auf und der braune Rand unserer Gesellschaft ist breiter als befürchtet. Mit ihrer unterträglichen Hetze versuchen Rechtspopulisten unsere Gesellschaft zu spalten. Und es ist erschreckend, wer ihre willigen Helfer sind:

Solche Äußerungen sind nicht nur zutiefst unmenschlich und pietätslos. Mit solcher sublimen Hetze wird das Geschäft der Terroristen betrieben.

Willkommenskultur ist der größte Feind des islamistischen Terrors

Der Journalist Bernd Ulrich bingt das in seinem Artikel auf ZEIT online auf den Punkt: Mehr Überwachung, Sicherheitsbehörden und Geheimdienste haben uns im Kampf gegen den Terrorismus nicht weitergebracht. Was der Westen bisher unternommen hat, hat die Lage nur verschlimmert. Ein neues Denken und Handeln tut not, eines, dass die Geflüchteten, die Gutwilligen mitnimmt und sie so behandelt, wie wir behandelt werden wollen. Und unsere Willkommenskultur ist ein erster Schritt dahin.

Symbolbild Recycling, Flaschenverschlüsse

Flucht, Fußball und ein Stückchen Glück – die nordstory

Eine Fußballmannschaft, die nur aus Flüchtlingen besteht. Und gar nicht mal so schlecht. In seiner Reihe „nordstory“ berichtet der NDR von einem gelungen Projekt in Lehrte, wie Integration gelingen kann. Zu sehen sind aber auch die Herausforderungen und was die Flüchtlinge am meisten bedrückt.

Screenshot NDR nordstory Doku "die nordstory - Flucht, Fußball und ein Stückchen Glück"
Screenshot © NDR

Der Beitrag lief am 30.10.15 im Fernsehen. Wenn Sie ihn verpasst haben, in der Mediathek können Sie die Reportage noch einmal nachholen.

Kinder am Zaun gefangen

Familiennachzug – die peinliche Phantomdebatte

Presse und Politik führen derzeit eine Phantomdiskussion: der Familiennachzug. Innenminister de Maizière hat eine Rückstufung des Flüchtlingsstatus syrischer Flüchtlinge ins Spiel gebracht, um den Familiennachzug zu beschränken. Seit dem zerfleischt sich die „GroKo“ noch mehr als zuvor, der humanitäre Kurs der Kanzlerin wird torpediert.

Die Diskussion über den Familiennachzug hat keine rechtliche Grundlage. Und keine Notwendigkeit!

Schon heute gibt es klare Anforderungen, die den Familiennachzug regeln:

Wer seine Familie nachholen will muss:

  1. einen Aufenthaltstitel besitzen,
  2. ausreichend Wohnraum nachweisen und
  3. den Lebensunterhalt gesichert haben.

Alle diese Voraussetzungen sind bei in Deutschland angekommenen syrischen Flüchtlingen auf absehbare Zeit nicht gegeben. Und wenn die Voraussetzungen endlich erfüllt sind, stellt der Familiennachzug logischerweise auch kein Problem dar.

Nachzulesen beim BAMF, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge:

Familiennachzug

Wenn Sie Familienangehöriger eines Bürger eines Drittstaats sind, kann Ihnen zur Herstellung beziehungsweise Wahrung der familiären Lebensgemeinschaft ein Aufenthaltstitel erteilt werden. Voraussetzung ist,

  • dass Ihr Familienangehöriger (zu dem der Familiennachzug stattfindet, auch Stammberechtigter genannt) im Besitz eines Aufenthaltstitels ist,

  • über ausreichend Wohnraum verfügt und

  • der Lebensunterhalt gesichert ist.

Darum: Warum wird diese Scheindiskussion über den Familiennachzug geführt?

Wem dient diese Diskussion? Was sind die wahren Ziele dahinter?

de Maizière – ein Minister, der seine Gesetze nicht kennt?

Thomas de Maizière
Am rechten Rand: Keine Ahnung, kein Herz aber Streit provozieren; Foto © Bundesregierung / Chaperon

Soweit ich weiß, untersteht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) dem Innenministerium und damit de Maizière. Ein Minister, der seine eigenen Gesetze nicht kennt, der sich nicht von den ihm unterstellten Fachleuten berät gehört entlassen. Unverzüglich… sofort!

Welches Spiel betreibt die Presse? Welches Spiel lässt die Presse mit sich treiben?

Was sind das für Journalisten, die das Thema nicht kennen, über das sie schreiben? Die nicht mal eine handelsübliche Suchmaschine bedienen können? Welchen Interessen dienen diese Journalisten, die nur noch die Statements der politischen Kontrahenten ungeprüft wiederkäuen? Wer für solche Presseerzeugnisse noch Geld verlangt oder Paywalls errichtet, muss sich nicht wundern, wenn ihm die Leser weglaufen.

Logo Gemeindebrief VorOrt Linden-Limmer

Flüchtlingen helfen – was bringt mir das?

Für die nächste Ausgabe des Gemeindebriefes VorOrt 83 sammelt die Redaktion von den Engagierten in der Arbeit mit Flüchtlingen und Einwanderern Erfahrungsberichte zum Thema „Helfen tut gut!„.

Schreibt uns 2, 3 Zeilen unter dem Motto „Helfen tut mir gut, weil…

Vielen Dank für Ihre und Eure Mitarbeit. Und seid gespannt auf das nächste VorOrt!