Augen, kritischer Blick

Lügen über Flüchtlinge – Folge 2

Therapeuten eröffnet sich ein weites Betätigungsfeld: Aus Minderwertigkeitskomplexen heraus und mangelnder Potenz bauen sich rechte Populisten “den Afrikaner” als virile Bedrohung zurecht. Und sie geben es zum Teil sogar zu, dass sie sich ihre Wirklichkeit zurecht biegen.  Wirklich entlarvend aber das Ende des Berichts, in dem die Rassisten ihre Masken fallen lassen und deutschen Frauen genau das androhen und an den Hals wünschen, was sie den Flüchtlingen unterstellen.

Wer gefährdet deutsche Frauen wirklich? “Besorgte Bürger”! Reportage von ARD Panorama

Noch mehr Tatsachen gegen Lügen und Vorurteile finden Sie in unserer Faktensammlung. Sie wird fortlaufend aktualisiert.

Symbolbild Recycling, Flaschenverschlüsse

Die Blumen sind da, um uns zu beschützen?

Szenenfoto aus dem Interview Le Petit Journal von Canal+ "Ein kleiner Junge versucht den Schrecken von Paris zu begreifen"
© Canal+

Wie kann man seinen Kindern die Gewalt der Terroristen von Paris erklären? Wie gehen Kinder damit um? Das Nachrichten-Format für Kinder „Le Petit Journal“ des französischen Senders Canal+ recherchierte vor dem Bataclan. Dabei fingen sie dieses berührende Interview ein:

Man versteht es eigentlich auch so. Trotzdem hier die Übersetzung (Quelle: Süddeutsche Zeitung):

„Verstehst du, was passiert ist?“, fragt der Reporter den kleinen Jungen. „Warum diese Menschen das getan haben?

„Ja, weil sie sehr, sehr, sehr böse sind“, sagt der Junge. „Die Bösen sind nicht sehr nett, die Bösen.“ Er guckt zu Boden, fast so, als würde er nach den nächsten Worten suchen. „Wir müssen wirklich aufpassen. Wir müssen umziehen.“

„Nein“, sagt sein Vater und streicht ihm durchs Haar. „Mach dir keine Sorgen. Wir müssen nicht umziehen. Frankreich ist unser Zuhause.“

„Aber hier gibt es böse Menschen, Papa“, sagt der Junge.

„Ja, aber es gibt überall böse Menschen.“

„Sie haben Pistolen, sie können auf uns schießen, weil sie sehr, sehr böse sind, Papa“, sagt der Junge.

„Sie haben vielleicht Pistolen, aber wir haben Blumen“, antwortet der Vater.

„Aber Blumen können nichts, die sind da um, um …“

„Schau“, unterbricht ihn der Vater. „Alle legen Blumen ab. Das tun sie, um gegen die Pistolen zu kämpfen.“

„Das ist da, um uns zu beschützen?“, fragt der Sohn. „Genau.“

„Und die Kerzen auch?“

„Die sind da, damit wir die Menschen nicht vergessen, die gestern von uns gegangen sind.“

„Sie sind da um uns zu beschützen, die Blumen und die Kerzen“, fasst der Junge das Gespräch noch einmal zusammen und lächelt.

Augen, kritischer Blick

Lügen über Flüchtlinge – Folge 1

Asylbewerber nehmen Deutschen die Jobs weg, sie kriegen zuviel Geld, sind ungebildet und alle wollen ausgerechnet nach Deutschland. Zum Teil entlarven sich diese Behauptungen schon von selbst: Welche Jobs sollen Ungebildete, zudem ohne Deutschkenntnisse, denn den Deutschen wegnehmen?

Fakten statt Vorurteile, die Sammlung der Tagesschau vom 29.07.2015

Noch mehr Tatsachen gegen Lügen und Vorurteile finden Sie in unserer Faktensammlung. Sie wird fortlaufend aktualisiert.

Zeichen der Hoffnung - Sonne bricht durch die Wolken

Tanzen verbindet: Community Dance Projekt Schwarzer Bär

Mit der Aufführung am 9. November im Kulturzentrum Pavillon schloss das Community Dance Projekt Schwarzer Bär der Compagnie Fredeweß mit einem Höhepunkt ab. In sechs Wochen haben 83 Kinder, Jugendliche, Erwachsene aus 27 Ländern das Community Dance Projekt Schwarzer Bär einstudiert. Unter den Teilnehmern waren auch 50 Flüchtlinge zwischen 8 und 18 Jahren. Eine fantastische Initiative der Compagnie Fredeweß in Kooperation mit Freizeitheim Linden, kargah e.V, Studiengängen Darstellendes Spiel und Sport der Leibniz-Universität, Albert-Liebmann-Schule, Helene-Lange-Gymansium Linden, KGS Pattensen und Flüchtlingsheim Fuhsestraße. Hoffentlich gibt es bald eine Wiederholung.

Zur Compagnie Fredeweß

Symbolbild Recycling, Flaschenverschlüsse

Willkommenskultur ist der größte Feind des islamistischen Terrors

Willkommenskultur ist der größte Feind des islamistischen Terrors

Schrieb vor kurzem der Journalist Bernd Ulrich in seinem vielbeachteten Artikel zum Terror von Paris. Mit dieser Analyse ist er nicht allein, und ein Tweet zeigt, dass dies mehr als reines Wunschdenken ist:

In diesem Sinne, lassen wir uns nicht von unserer Willkommenskultur abbringen:

Keep Calm And Carry On
„Keep-calm-and-carry-on-scan“ von UK Government – Digital scan of original KEEP CALM AND CARRY ON poster owned by wartimeposters.co.uk. Steved1973 (talk) 10:40, 22 October 2011 (UTC). Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons
Stuhlreihen

Veranstaltung 5 Jahre Migranten SelbstOrganisation 27.11.2015

MigrantInnen und PolitikerInnen im Dialog

Vorträge und Podiumsdiskussion
27.11.2015 17:00 Uhr
Gartensaal, Neues Rathaus Hannover

Plakat 5 Jahre Migranten-Selbstorganisation
© miso-netzwerk.de

Der Verein für MigrantInnen-Selbstorganisation blickt zurück auf die ersten fünf Jahre seiner Arbeit. Gefeiert und im Dialog begangen wird dieses Jubiläum mit Vorträgen, Musik und vor allem Diskussion. Um Anmeldung an info@miso-netzwerk.de wird gebeten.

Zum Programm.

Symbolbild Recycling, Flaschenverschlüsse

campact!-Aufruf: Solidarität mit den Opfern von Paris

Aktion campact! Solidartät mit den Opfern von Paris
© campact!

Liebe Leser,

die Bilder und Nachrichten aus Paris schockieren und erschüttern uns. Unsere Herzen und Gedanken sind bei denen, die Familienmitglieder und Freunde verloren haben.

In Gedanken sind wir auch bei allen Opfern des Terrors, die in Ankara und Beirut ums Leben gekommen sind. Und bei denen, die sich auf der Flucht befinden, in Syrien und im Irak, in die Nachbarländer oder zu uns nach Europa.

In diesen Stunden ist es uns wichtig gemeinsam mit Ihnen ein Zeichen der Solidarität zu senden – eines das getragen ist von Menschen aus ganz Europa. Mit der europäischen Kampagnenplattform WeMove.EU und unseren Schwesterorganisationen wie 38Degrees in Großbritannien haben wir eine europaweite Solidaritätserklärung verfasst. Sie soll in den nächsten Tagen in der französischen Tageszeitung Le Monde erscheinen.

Klicken Sie jetzt hier und unterzeichnen Sie die Erklärung…

Der Anschlag vom Freitag, den 13. November trifft uns auch in Berlin, Hamburg oder München. Die Gewalt des IS in Paris will unsere Freiheit, unsere Mitmenschlichkeit und unsere Solidarität zerstören. Dagegen setzen wir ein Zeichen der grenzüberschreitenden Solidarität und des Friedens: Liberté, Égalité, Fraternité.

Unterzeichnen Sie die Solidaritätserklärung…

Mit herzlichen Grüßen

Christoph Bautz, Felix Kolb und Günter Metzges
Campact-Vorstand

Quelle & Text: Mail von campact!

Augen, kritischer Blick

Experte: Terroristen kommen nicht über Flüchtlingsroute #ParisAttacks

Das schreckliche Attentat von Paris wurde von Rechtspopulisten aka „besorgte Bürger“ sogleich instrumentalisiert, um die Flüchtlingspolitik zu verleumden. Terroristen würden sich als Flüchtlinge getarnt bei uns einschleusen.

Im ARD  Brennpunkt stellt der Terrorismus-Experte Peter Neumann klar, dass es für diese Behauptung keinerlei Beweise gibt. Zum Bericht.

ARD Brennpunkt
© ARD Tagesschau
Zeichen der Hoffnung - Sonne bricht durch die Wolken

Fluchtursachen bekämpfen – schon ab 40 Cent

Hunger ist dramatischer Grund, warum Menschen zu uns fliehen. Und die Menschen in den Flüchtlingslagern rund um Syrien (und bei weitem nicht nur dort) hungern, weil dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen das Geld ausgeht. Weil die Spenden nicht reichen. Weil zugesagte Spenden ausbleiben. Schon im vergangenen Jahr musste die UN deshalb die Rationen um 40 % kürzen. Die meisten Flüchtlinge müssen mit 50 Eurocent am Tag oder weniger auskommen.

ShareTheMeal – mit dieser App können Sie jetzt ganz praktisch helfen

Es kosten 0,40 € um ein hungerndes Kind einen Tag lang zu ernähren. Mit der App „ShareTheMeal“ können Sie diese 40 Eurocent jetzt spenden. Mahlzeit für Mahlzeit oder auch gleich für eine ganze Woche oder einen Monat…

Share The Meal die App

Mein Vorschlag: Setzen Sie sich virtuell ein hungerndes Kind an Ihren Tisch. Jedesmal, wenn Sie eine Mahlzeit einnehmen, spenden Sie 40 Cent. So einfach geht das.

Hier geht es zur App und weiteren Informationen. Bericht über die App ShareTheMeal auf Tagesschau.